Was ist eigentlich...?
ABGASMESSUNG
Eine Abgasmessung dient dazu, die Energieverluste durch das Abgas und die Schadstoffkonzentrationen im Abgas einer Heizung zu ermitteln. Für die Energieverluste durch das Abgas wird der Abgasverlust qA herangezogen, der Teil einer Abgasmessung ist: Verringern alle Haushalte ihren Abgasverlust um ein Prozent, so reicht die eingesparte Energiemenge, um 500.000 Einfamilienhäuser zu beheizen. Die eingesparte Energie steht jedoch nicht zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung, da die eingesparte Menge anderwertig verbraucht wird. (Quelle: wikipedia)
BIO-MASSE
Das Wort bezeichnet die Gesamtheit der Masse an organischem Material in einem definierten Ökosystem, das biochemisch synthetisiert wurde. Sie enthält also die Masse aller Lebewesen, der abgestorbenen Organismen (Detritus) und die organischen Stoffwechselprodukte. Etwa 60 Prozent der Biomasse der Erde wird durch Mikroorganismen dargestellt. (Quelle: wikipedia)
BRENNSTOFFZELLE
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Im Sprachgebrauch steht Brennstoffzelle meist für die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. (Quelle: wikipedia)
BRENNWERTANLAGE
Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen. Brennwertgeräte gibt es für Pellets, Gas- und Ölfeuerungen. In Nicht-Brennwertkesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden, dadurch entsteht ein sogenannter latenter Abgasverlust (bisher nicht im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesen) von ca. 6 Prozent bei Heizöl EL und ca. 11 Prozent bei Erdgas. (Quelle: wikipedia)
ENERGIE-AUSWEIS
Der Energieausweis ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet. Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt, in Österreich durch die jeweiligen Landesgesetze und das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG). Diese Rechtsnormen sollen die EG-Richtlinie 2002/91/EG (EPBD Energy Performance of Buildings Directive) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umsetzen. (Quelle: wikipedia)
ENERGIESPARLAMPE
Als Energiesparlampen bezeichnet man künstliche Lichtquellen, die Glühlampen ähnlich sind, jedoch bei gleicher Helligkeit weniger Energie verbrauchen. Häufig werden Kompaktleuchtstofflampen als Energiesparlampen bezeichnet. Andere energieeffiziente Lichtquellen sind LEDs, Hochdruckentladungslampen oder beschichtete Halogenlampen. (Quelle: wikipedia)
ENERGIESTANDARD
Der Energiestandard eines Gebäudes legt fest, wie hoch der Energiebedarf des bewerteten Hauses pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr sein darf. Generell wird ein bestimmter Energiestandard durch bauliche Maßnahmen und Haustechnik erreicht. Das Nutzerverhalten hat keinen Einfluss auf den Standard, beeinflusst aber den wirklichen Verbrauch. (Quelle: wikipedia)
FERNWÄRME
Der Bundesgerichtshof definiert den Begriff Fernwärme wie folgt (Urteil v. 25. Oktober 1989 in NJW 1990,1181): "Wird aus einer nicht im Eigentum des Gebäudeeigentümers stehenden Heizungsanlage von einem Dritten nach unternehmenswirtschaftlichen Gesichtspunkten eigenständig Wärme produziert und an andere geliefert, so handelt es sich um Fernwärme. Auf die Nähe der Anlage zu dem versorgenden Gebäude oder das Vorhandensein eines größeren Leitungsnetzes kommt es nicht an." (Quelle und mehr: wikipedia)
KOMBI-THERME
Unter einer Kombi-Therme versteht man ein Gerät, das gleichzeitig als Heizung und zur Bereitstellung von Warmwasser mittels eines Durchlauferhitzers dient. (Quelle: wikipedia)
NACHTKÜHLUNG
Bei der Nachtkühlung wird in den Sommermonaten die Kälte der Nachtluft ins Gebäude geleitet und dort im Baukörper gespeichert, um am Folgetag ein angenehmes, zuträgliches Raumklima zu erreichen. Ziel ist es, nachts den täglichen Wärmeeintrag ins Gebäude zu kompensieren. Die Nachttemperaturen liegen in Mitteleuropa zumeist für 5 Stunden unter 21°C.
Nachtkälte ist eine erneuerbare Energie, da zur Kälteerzeugung nur das Zusammenspiel von Sonnenstrahlung, Luft und Wasser als unerschöpfliche, natürliche Quellen genutzt wird, siehe auch nächtliche Abkühlung. (Quelle: wikipedia)
NUTZUNGSGRAD
Der Nutzungsgrad eines Heizkessels ist die während eines Jahres nutzbar gewordene Wärme bezogen auf die mit dem Brennstoff zugeführte Heizenergie. Der Nutzungsgrad wird nach DIN 4702 T8 ermittelt und in den Geräteunterlagen der Hersteller als Norm-Nutzungsgrad angegeben, welcher bei Gas-Brennwertgeräten mit bis zu 111% beziffert wird, da Bezug genommen wird auf den unteren Heizwert, Brennwertgeräte aber auch die im Abgas enthaltene latente Wärme, hier die Wärme des Wasserdampfs, nutzen können. (Quelle: wikipedia)
PELLET
Ein Pellet (englisch: pellet = Bällchen, Kügelchen aus altfranzösisch: pelote = Spieleball und lateinisch: pila = Spielball, Knäuel, Haufen - daher auch Sprachverwandtschaft sowohl mit der Pille, wie auch mit dem Peloton) ist ein kleiner Körper aus verdichtetem Material in Kugel- oder Zylinderform. (Quelle: wikipedia)
PHOTOVOLTAIK
Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenenergie. Vorteil: Saubere, umweltfreundliche Stromerzeugung und die Möglichkeit, Strom unabhängig vom Stromnetz zu erzeugen.
ROHRNETZMEISTER
Der Rohrnetzmeister und die Rohrnetzmeisterin finden ihr Arbeitsumfeld bei Wasserwerken, Tiefbauunternehmen, Unternehmen der Klima-, Heizung- und Wärmetechnik sowie der Gas- und Fernwärmeversorgung. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Planung und Leitung von Baumaßnahmen sowie die Inbetriebnahme Überwachung und Entstörung sowie Unterhaltung von Rohrnetzanlagen und den entsprechenden Anlagenteilen. Auch die Stadtwerke Düsseldorf beschäftigen Rohrnetzmeister.
SOLARTHERMIE
Als thermische Solaranlage werden Solaranlagen bezeichnet, die Wärme aus der Sonneneinstrahlung nutzbar machen (Solarthermie). Die Wärme wird in der Gebäudetechnik nutzbar gemacht oder in thermischen Solarkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt. Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom wird dagegen als Photovoltaik, die entsprechenden Anlagen als Photovoltaikanlagen bezeichnet. (Quelle: wikipedia)
THERMOGRAFIE
Die Thermografie (auch Thermographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das Infrarotstrahlung sichtbar macht. Diese kann unter gewissen Einschränkungen als Temperaturverteilung interpretiert werden. (Quelle: wikipedia)
WÄRMEDÄMMUNG
Wärmedämmung (auch die Dämmung von Kälteanlagen bzw. Teilen davon, da das Eindringen von Wärme be-/verhindert werden soll; siehe auch Schalldämmung) sind Maßnahmen zur Eindämmung von Wärmefluss (thermischer Energie) durch sog. Dämmstoffe. (Quelle: wikipedia)
WÄRMEPUMPE
Die Wärmepumpe ist eine Maschine, die unter Zufuhr von technischer Arbeit Wärme von einem niedrigeren zu einem höheren Temperaturniveau pumpt. Bei der Wärmepumpe wird die auf dem hohen Temperaturniveau anfallende Verflüssigungswärme zum Beispiel zum Heizen genutzt (Wärmepumpenheizung). Dagegen wird bei der Kältemaschine die Abkühlung eines Kältemittels beim Entspannen und Verdampfen genutzt, um ein Fluid abzukühlen. (Quelle: wikipedia)
WARME KANTE
Als warme Kante wird bei Mehrscheiben-Isolierglas ein Rand bezeichnet, bei dem der Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit besteht. Bei Fenstern und Türen wird der Begriff auch übergreifend für eine verbesserte Wärmedämmung im Bereich des Glaseinstandes am Flügelelement verwendet.[1] Bis in die 1990er Jahre wurden bei Isolierglas Abstandhalter aus Aluminium verwendet. Da Aluminium eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzt, kühlte sich der Scheibenrand bei niedrigen Außentemperaturen stark ab. Diese Abkühlung am Rand ist bei neueren Abstandhaltern mit geringer Wärmeleitfähigkeit nur gering, man spricht daher von einer warmen Kante. (Quelle: wikipedia)